Karnovia 1 - Der Preis von Freiheit (Rückblick)

Kaspar vom Krähenschlag führt eine Schar von Mutigen von Graufurt aus über die Bergpässe nach Karnovia ins Dorf Düsterbach. Dort wird er schon von Tinea erwartet, die gewählte Sprecherin des Dorfes. Während die Begrüßung noch in vollem Gange ist, ist plötzlich das Scheppern von Rüstungen zu hören. Im Dunkeln der Nacht rückt eine unerwartete Steuerpatrouille ins Dorf. Panik bricht aus und die Neuankömmlinge sehen sich einigen unangenehmen Fragen ausgesetzt. Plötzlich kommt es zum Tumult, einer der Soldaten fällt tot um, jemand ruft zu den Waffen und plötzlich ist überall Blut.
 
Während man noch darüber diskutiert, wer jetzt eigentlich wen angegriffen habe und was mit den ganzen Leichen zu tun sei, taucht am anderen Ende des Dorfes ein unerwarteter Gast auf: Lady Romina Eldarkarnov. So freundlich und zurückhaltend wie es ihr möglich ist, offenbart sie sich als Initiator dieser kleinen Rebellion und verspricht den mutigen Helden Informationen, die im Kampf gegen den Fürsten helfen sollen. Sie sei seiner Unterdrückung und seiner Art zu herrschen überdrüssig und benötige nun Hilfe, um das Land von ihm zu befreien. Während einige noch darüber beratschlagen, warum man die Lady nicht einfach von ihrem Leid erlösen solle, begibt sich ein anderer Teil bereits zum Machtpylon des Dorfes, um sich mit den Informationen der Fürstin an die Deaktivierung des Zaubers zu machen, den der Fürst durch den Pylon auf das Land gelegt hat: Die Unfähigkeit der Bevölkerung ein böses Wort über den Fürsten zu verlieren.
 
Dabei sehen sie sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber: Eine Schrift, ihnen gänzlich unbekannt, zu der es scheinbar keine Aufzeichnungen gibt und ein Rätsel in Form eines aus dem elfischen übersetzten Gedichtes. Doch wehe, vom Blutgeruch angelockt stürzen sich plötzlich Untote ins Dorf. Bis tief in die Nacht erwehrt man sich der Zombies, schließlich schleichen sich auch noch zwei Blutreisser auf der Fährte der Fürstin ins Dorf. Erst als eine Nekromantin in die Flucht geschlagen werden kann, sinken die Recken in ihren verdienten Schlaf.
 
Am nächsten Morgen beginnt emsiges Treiben im Dorf. Das Entziffern der Schrift verschlingt wertvolle Stunden, zahlreiche Rituale werden abgehalten, um mehr Informationen aus dem Machtpylon zu gewinnen, die Dorfbewohner werden im Kampf unterrichtet, Pflanzen werden in rauen Mengen aus dem gefährlichen Wald geholt und zwei Steuerkristalle des Pylons aus der Umgebung geborgen. Zwischendrin gelingt es sogar noch eine verlorene Halskette wiederzufinden. Am späten Nachmittag ist es dann soweit. Man ist sich einig, der Machtpylon kann endlich deaktiviert werden. Man entschließt sich die Steuerkristalle unter den Recken aufzuteilen, damit sie nicht wieder in die Hände des Fürsten gelangen.
 
Im Dorf atmet man auf und lässt seinen Gedanken zum Fürsten verbalen Auslauf. Zeitgleich dringt eine kleine Gruppe in die tiefen des Waldes vor, um dort eine seltene Pflanze auszugraben, die angeblich magische Kräfte besitzt. Dabei erscheint ein seltsames Pflanzenwesen, einer Dryade nicht unähnlich, welches ihnen einen Machtstein als Geschenk überlässt. Doch dann ist es soweit: Der Fürst, durch einen freigelassenen Späher informiert, schickt insgesamt vier seiner finsteren Blutritter, um das Dorf nieder zu brennen. Doch die Recken sind vorbereitet und schlagen auch den letzten Angriff auf das Dorf mit vereinter Kraft nieder. Am Abend kommt man im Dorf zu einem kleinen Fest zusammen.
 
Der erste kleine Sieg wurde errungen, die Rebellion hat begonnen. Fürstin Romina erhält zum Ende hin sogar eine Blutspende. Leider ist diese mit der Essenz der magischen Pflanze gestreckt, weswegen sich die Fürstin überrascht in Rauch auflöst und gen Norden verschwindet.

 

Unser Fazit:

Location: Die Häuser waren aus unserer Sicht der Hammer. Gemütlich, verwinkelt, ambientig. Was will man mehr. Das Spielgelände haben wir insbesondere von der Steigung her unterschätzt. Auch die Teilung der zwei Spielgebiete war spürbarer als erhofft. Das müssen wir beim nächsten Mal besser machen. Von den Autos, den OT-Häusern und der Straße fühlten wir uns wenig gestört.

Plot: Whow. Alle Subplots gelöst, kein Deus-Ex Machina benötigt, kein signifikanter Eingriff durch SL Figuren. Ein paar Dinge hätten wir hier noch besser machen können, aber im groben und ganzen sind wir hier zufrieden.

Sicherheit und Kampf: Man man man … ihr wart große Klasse. Unsichere Kampfsituationen wurden vermieden, kritische Situationen entschärft, es gab quasi keine Klagen über zu harte Schläge und niemand hat sich ernsthaft verletzt. Top!

Kritik an uns: Der Anfang war chaotisch, verspätet und vor allem durcheinander. Kurz vor knapp sind uns die Nerven durchgegangen und wir haben alles etwas übereilt. Glücklicherweise haben viele tolle Leute alle Kohlen aus den Feuern geholt. Danach ging es, auch wenn Kommunikation trotz Funk ein Problem blieb. Mehr Handouts, noch ein Hauch mehr Subplots und natürlich mehr NSCs (kann man die anbauen oder züchten?).

Fazit: Für unsere erste Con haben wir unsere eigenen Erwartungen weit übertroffen. Wir nennen das jetzt Standard und versuchen es beim nächsten Mal noch besser zu machen. Wir sind mega glücklich mit Karnovia 1 und freuen uns euch alle spätestens auf dem Karnovia 2 wieder zu sehen.

Danke: An die NSC, die sich so ins Zeug gelegt haben die Stimmung rüber zu bringen und auch an die, die sich gegen die Überzahl der SC geworfen haben, trotz Baby und trotz Spandex. An unsere SC, die unsere Spielangebote nicht nur angenommen, sondern ausgebaut haben. Danke an euch alle dafür, dass wir trotz Schlafmangel und Muskelkater so glücklich sind und so viel Lob einstreichen durften. Wir werden uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen, das versprechen wir.

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