Militärleitfaden

Militärleitfaden

Der Militärleitfaden gilt verbindlich für alle Mitglieder des Militärs. Mitglieder des Militärs werden unter Auslassung des Ranges als “Soldaten” und “Offiziere” bezeichnet.

Übersicht

  1. Struktur
  2. Unterteilung
  3. Rechte
  4. Pflichten
  5. Verfehlungen

Struktur

  1. Der Fürst ist die oberste Instanz, sein Befehl steht über allem Anderen.
  2. Der Oberste Kommandant ist der direkte Vertreter des Fürsten und befehligt die Armee in seinem Namen. Im Sinne des Militärrechts agiert der Oberste Kommandant als Militärrichter.
  3. Der Oberste Kommandant hat das Recht Generäle zu bestimmen und ihnen die Befehlsgewalt über einen Unterteil des Militärs zu geben.
  4. Offiziere werden von den Generälen mit Zustimmung des Obersten Kommandanten für bestimmte Bereiche eingesetzt, denen sie vorstehen.
  5. Leutnanten können von Offizieren eingesetzt werden.
  6. Ein Trupp von Soldaten wird von einem Hauptmann geführt.
  7. Das ausführende Organ des Militärs ist der Soldat
  8. Rekruten sind Soldaten in Ausbildung.

Unterteilung

  1. Heer
  2. Spezialeinheiten
  3. Magister
  4. Medizinischer Dienst
  5. Ausstattung
  6. Ausbildung

Aufgaben der Unterabteilungen

  1. Das Heer besteht aus vier Abteilungen: Nahkampf, Fernkampf, berittener Kampf und Feldscherer. Das Heer stellt die nötige Kampfkraft, um das Land und seine Bewohner gegen äußere und innere Feinde zu schützen.
  2. Die Spezialeinheiten des Militärs unterteilen sich in vier Abteilungen: Luftüberwachung, Marine, Tunnelgräber und Geheimdienst. Die Mitglieder jeder Abteilung haben sich auf einen Bereich spezialisiert und ihre Eignung im Heer bewiesen. Sie unterstützen das Militär und sichern die Bereiche des Landes, die für das Heer unzugänglich sind.
  3. Magister stellen drei Abteilungen: Sie unterstützen das Heer als Kampfmagi mit den anderen Fernkämpfern, sie unterstützen durch besondere Verbundenheit mit einem Element die Spezialisten, sie unterstützen den Medizinischen Dienst. Zusätzlich zu ihrem aktiven Einsatz werden Magister angehalten Forschung zu betreiben.
  4. Der Medizinische Dienst sorgt für das Wohl der Soldaten und besteht aus drei Abteilungen: aktiver Dienst, Forschung und Ausbildung der Feldscherer. Der aktive Dienst arbeitet in Zentren, um die Gesundheit der Soldaten zu gewährleisten und wieder herzustellen. Im Zuge der Forschung werden verschiedene Aufträge vergeben durch den Fürsten oder seine Vertreter. Der medizinische Dienst bildet die Feldscherer aus bevor diese ins Heer versetzt werden.

Rechte

  1. Ein jeder Einwohner Karnovias darf sich dem Militär anschließen.
  2. Jeder Soldat hat innerhalb seines Ranges die gleichen Rechte, ungeachtet ob er männlich oder weiblich ist.
  3. Jeder Soldat darf sich im Falle eines Vergehens vor dem Obersten Kommandanten selbst verteidigen. Kann oder will der Soldat sich nicht selber verteidigen, steht es ihm frei sich einen Verteidiger zu suchen, wobei dieser kein Mitglied des Militärs sein darf.
  4. Der Soldat hat das Recht auf einen regelmäßigen Lohn.

Pflichten

Allgemeine Pflichten

  1. Jeder Soldat hat sich stets gehorsam und respektvoll gegenüber Ranghöheren zu verhalten
  2. Der Soldat gibt sein Leben für den Schutz des Fürsten und des Landes
  3. Jeder Soldat trägt Sorge dafür, dass seine Ausrüstung sauber und funktionsfähig ist
  4. Jeder Soldat hat Verfehlungen seiner Kameraden zu melden, er darf den Beschuldigten hierzu festhalten, aber nicht selbst richten, dies steht nur dem obersten Kommandanten und seinen Vertretern zu
  5. Jeder Soldat betätigt sich körperlich und sorgt dafür stets einsatzbereit zu sein
  6. Der Soldat verweigert keinen Befehl
  7. Der Soldat behandelt militärisches Gut mit Umsicht
  8. Der Soldat hat sich stets um eine besondere Leistung und um Zusatzaufgaben zu bemühen

Pflichten im Heer

  1. Der Soldat hat im Dienst stets seine Uniform zu tragen und die ihm zugeteilte Ausrüstung mit sich zu führen
  2. Der Soldat meldet jede Unregelmäßigkeit und ist stets pünktlich
  3. Der Soldat hat die Befehlskette einzuhalten
  4. Der Wahlspruch des Heeres ist “Im Leben für Karnovia, im Tode für den Fürsten!”

Pflichten der Luftüberwachung

  1. Die Pflichten der Luftüberwachung gelten zusätzlich zu den Pflichten des Heeres
  2. Der Soldat hat die einheitlichen Zeichen zur Kommunikation über größere Entfernung zu beherrschen.
  3. Der Soldat hat stets über eine Möglichkeit zu verfügen, Ziele in größerer Entfernung beobachten zu können.
  4. Der Wahlspruch der Luftüberwachung ist “Karnovias Himmel nur dem Fürsten!”

Pflichten der Marine

  1. Die Pflichten der Marine gelten zusätzlich zu den Pflichten des Heeres
  2. Der Soldat hat täglich Schwimmübungen zu absolvieren. Dazu zählen auch Tauchübungen.
  3. Der Soldat hat die Techniken für den Kampf auf, im und unter dem Wasser weiter zu entwickeln und sich gemeinschaftlich an der Weiterentwicklung zu beteiligen.
  4. Der Wahlspruch der Marine ist “Treu dem Fürsten durch Sturm und Feuer!”

Pflichten der Tunnelgräber

  1. Die Pflichten der Tunnelgräber gelten zusätzlich zu den Pflichten des Heeres
  2. Der Soldat hat die Grundlagen der ersten Hilfe zu erlernen. Hierzu hat er eine verkürzte Ausbildung der Feldscherer zu durchlaufen.
  3. Der Soldat hat sich unter Tage niemals in einer Gruppe zu bewegen die weniger als drei Mann umfasst
  4. Der Wahlspruch der Tunnelgräber ist “Aus der Dunkelheit für Karnovia!”

Pflichten des Geheimdienstes

  1. Die Pflichten des Geheimdienstes gelten abweichend zu den Pflichten des Heeres
  2. Der Soldat hat stets Verschwiegenheit zu bewahren gegenüber Personen die nicht dem Geheimdienst angehören und nicht mindestens direkte Vertreter des Fürsten sind.
  3. Der Soldat hat stets Verschwiegenheit gegenüber Mitgliedern des Geheimdienstes zu wahren, die nicht mindestens Ranghöher sind.
  4. Der Soldat hat sich stets diskret zu verhalten
  5. Der Soldat verpflichtet sich dem korrekten Informationsfluss. Ihm ist das unterschlagen von Informationen untersagt.
  6. Der Soldat verpflichtet sich der Präzision und der Unauffälligkeit
  7. Der Wahlspruch des Geheimdienstes ist: “Ein grauer Tropfen in grauem Meer”

Pflichten der Magister

  1. Die Pflichten der Magister gelten abweichend zu den Pflichten des Heeres
  2. Als Magister gilt, wer sein Studium an der Schule der Macht beendet hat
  3. Der Magister hat seine Fähigkeiten gegenüber Ranghöheren stets offen zu legen
  4. Der Magister hat sein Wissen über die Magie stets mit anderen Magistern zu teilen
  5. Der Magister hat sich einen Schüler zu nehmen oder mindestens einen Monat jeden Jahres an der Schule der Macht zu unterrichten
  6. Der Magister hat manipulative oder schädigende Magie gegenüber anderen Mitgliedern des Militärs zu unterlassen, solange dafür kein expliziter Befehl vorliegt.
  7. Der Magister geht sorgsam mit Gegenständen magischer Natur und magischen Schriften um.
  8. Der Magister achtet die Forschung anderer Magister und gefährdet sie niemals wissentlich
  9. Der Wahlspruch der Magister lautet: “Wissen ist Macht!”

Pflichten des medizinischen Dienstes

  1. Die Pflichten des medizinischen Dienstes gelten zusätzlich zu den Pflichten des Heeres
  2. Der Soldat hat sich einer medizinischen Ausbildung zu unterziehen.
  3. Der Soldat hat seine persönlichen Fähigkeiten stets gegenüber Vorgesetzten offen zu legen
  4. Der Soldat hat sich um alle körperlichen Beeinträchtigungen von Mitgliedern des Militärs zu kümmern, so er Kenntnis von ihnen erlangt
  5. Der Soldat hat sich um seine eigene körperliche Unversehrtheit zu bemühen
  6. Der Wahlspruch des medizinischen Dienstes lautet “Zusammenhalt!”

Ausstattung

  1. Die Ausstattung beinhaltet Kleidung, Ausrüstung und Bewaffnung für die Soldaten.
  2. Verantwortlich für die Ausstattung sind Handwerker, die alle benötigten Utensilien herstellen; Verwalter, die Buch über die hergestellten Waren und ausgegebenen Stücke führen und Köche, die für einen guten Ernährungszustand der Soldaten sorgen, sowie jede Person, die für die Ausrüstung der Soldaten verantwortlich ist.
  3. Über alle Güter, ihren Eingang, ihre Ausgabe und Rückgabe ist Buch zu führen. Dies gilt auch für Rohmaterialien und Nutztiere.
  4. Alle Güter sind stets pfleglich und mit Umsicht zu behandeln.
  5. Nahrung ist nicht zu verschwenden und stets sorgsam zu behandeln.
  6. Militärische Ausstattung ist bei Notwendigkeit zu ersetzen
  7. Ausstattung, die die Grundausrüstung übersteigt bedarf einer Genehmigung, es sei denn sie wird von dem Soldaten selbst erworben. Selbst erworbene Ausrüstung wird bei Verschleiß nicht ersetzt.
  8. Mitglieder des Militärs, die für die Ausstattung zuständig sind, planen die Verwendung von Ressourcen mit Bedacht und sorgen stets dafür, dass Nachschub vorhanden ist.

Ausbildung

  1. Jeder Soldat durchläuft eine Ausbildung bevor er in einem der Bereiche eingesetzt wird. Jeder Rekrut lernt hier die Grundlagen kennen und durchläuft eine bis mehrere Eignungsprüfungen, um seine weitere Laufbahn zu bestimmen. Die Ausbilder selbst sind Veteranen und waren mindestens zehn Jahre im aktiven Dienst tätig.
  2. Ausbilder werden stets von höheren Offizieren bestimmt.
  3. Der Ausbilder trägt Verantwortung für seine Rekruten. Seine Fähigkeit wird an der Leistung seiner Rekruten bemessen.
  4. Der Ausbilder hat die Rekruten zu fordern, aber ihre körperliche Gesundheit nicht langfristig zu gefährden.
  5. Der Ausbilder hat zu Ende der Ausbildung einem Rekruten seine Befähigung schriftlich zu bescheinigen und ihm gegebenenfalls eine Empfehlung für eine Spezialeinheit zu geben. Die Empfehlung ist grundsätzlich bindend.
  6. Bei Überstellung eines Soldaten an eine Spezialeinheit ist seine Befähigung nach einem Zeitraum von längstens drei Monaten zu prüfen
  7. Rekruten müssen zu Beginn ihrer Ausbildung mindestens das zehnte Lebensjahr beendet haben.
  8. Bürger bei denen eine magische Begabung festgestellt wird, werden unabhängig ihres Alters an der Schule der Macht ausgebildet.

Verfehlungen

  1. Leichte Verfehlungen werden stets vom nächst höheren Rang geahndet
  2. Es gilt als geringes Vergehen
    1. das nicht ordnungsgemäße Tragen von Uniform und Ausrüstung
    2. die leichte Verspätung zum Appell
    3. die Ansprache eines Ranghöheren mit dem falschen Rang
    4. die kurzzeitige Faulheit
    5. das Verheimlichen einer körperlichen Beeinträchtigung
  3. Geringe Vergehen werden stets mit einfachen Strafen geahndet, die den Dienst des Soldaten nicht beeinflussen und sind außerhalb seiner Dienstzeit zu verbüßen.
  4. Bei Wiederholung oder Häufung kann ein geringes Vergehen wie ein höheres Vergehen behandelt werden.
  5. Mittelschwere Vergehen werden stets vom nächst höheren Rang geahndet
  6. Es gilt als mittelschweres Vergehen
    1. das mutwillige Beschädigen der Uniform
    2. die deutliche Verspätung zum Appell
    3. die Respektlosigkeit gegenüber Offizieren
    4. die ausschweifende Faulheit
    5. das absichtliche Herbeiführen eines Dienstausfalls
    6. das Betrügen und Lügen zum Nachteil eines Ranghöheren
    7. das Beschädigen von militärischem Gut und Eigentum
  7. Mittelschwere Vergehen werden stets mit längerfristigen Strafen geahndet, die Großteilig außerhalb der Dienstzeit zu verbüßen sind und täglich nicht mehr als einen kleinen Teil der Dienstzeit beanspruchen dürfen.
  8. Bei Wiederholung oder Häufung kann ein mittelschweres Vergehen wie ein höheres Vergehen behandelt werden.
  9. Schwere Vergehen werden grundsätzlich durch den Obersten Kommandanten geahndet
  10. Es gilt als schweres Vergehen
    1. der eigenen Uniform Schande zu bereiten
    2. nicht zum Dienst anzutreten
    3. der tätliche Angriff anderer Mitglieder des Militärs
    4. die Befehlsverweigerung
    5. die Fahnenflucht
    6. das absichtliche Schädigen des Militärs
    7. der Diebstahl militärischen Eigentums
    8. die Verschwörung gegen das Militär und den Fürsten
  11. Schwere Vergehen können mit Strafen bis zum Tode geahndet werden. Bei Wiederholung oder fehlender Reue kann durch den Fürsten eine Strafe über den Tod hinaus verhängt werden.
  12. Vergehen, die direkt den Fürsten betreffen, werden grundsätzlich vor den Fürsten gebracht und von ihm nach eigenem Ermessen geahndet
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